Bild Riga und Tallinn Baltikum Rundreise Nr. 1

Eine Kombinationsreise Lettland-Estland hat Ihren ganz besonderen Reiz. Beide benachbarten Länder liegen an der Ostsee und bieten auf kurzen Wegen vielfälitige Kultur und Naturäume, die zum Besuch und zum Kennenlernen einladen. Riga, die lettische Metropole, ist mit Ihren 800.000 Einwohnern die einzige wirkliche Großstadt des Baltikums. Das historische Stadtzentrum wurde liebevoll restauriert, so daß die Stadt seit einigen Jahren wieder in alter Schönheit erstrahlt. Backsteinkirchen und Häuser mit hohen Giebeln verweisen noch immer auf die Verwandschaft mit anderen Hansestädten wie Bremen, Lübeck oder Rostock. Stile und Epochen mischen sich harmonisch in der Altstadt. Die Stichworte Aufbruch und Energie beschreiben am besten die bestehende Stimmung in der Stadt, die mit einem reichhaltigen Kulturleben die Besucher begeistert. Enlang der Ostseeküste fahren Sie über die Grenze nach Estland. In Tallinn, einst als Reval bekannt, eröffnen sich dem Besucher auf Schritt und Tritt die Zeugnisse einer großen Vergangenheit. Nicht grundlos ist Tallinn heute Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Alle fünf Jahre zieht das berühmte Tallinner Sängerfest tausende Menschen in die Hauptstadt Estlands.

 

Vorschlag für das Wochenprogramm:

1. Tag: Willkommen im Baltikum!
Nach der Ankunft in Riga starten Sie die Busfahrt entlang der Ostseeküste nach Tallinn. Nach ca. 2,5-3 Std. erreichen Sie Pärnu. Dieses traditionsreiche Seebad gilt als kleinste "Großstadt" Estlands. Es bleibt Zeit für einen Stadtbummel durch die Idylische Altstadt und einen kurzen Spaziergang am drei Kilometer langen, weißen Sandstrand. Von Pärnu aus dauert die Busfahrt bis Tallinn noch einmal ca. 2 Stunden. Abends erfolgt das Einchecken in der Unterkunft. Übernachtung in Tallinn.

2. Tag: Kunst & Kultur in Tallinn
Morgens Stadtführung durch die gut erhaltene historische Altstadt Tallinns mit Besichtigung der Olaikirche. Nach Möglichkeit: Besteigung des Turms mit wundervollem Blick über die Altstadt. Danach folgt der Besuch des Okkupationsmuseums inkl. Eintritt. Nachmittags: Fahrt zum Freilichtmuseum Tallinn. Von der Innenstadt erreichen Sie das Estnische Freilichtmuseum in nur ca. 15 Minuten. Das Museum liegt direkt an der Ostsee. Die ländliche Architektur und das Dorfleben Estlands werden hier beeindruckend vorgestellt. Die 14 Bauernhäuser des Museums geben einen Überblick, wie vom 18. bis 20. Jahrhundert Familien mit unterschiedlich großem Vermögen und verschiedenen Tätigkeitsfeldern gelebt haben. Wie in einem echten Dorf immer schon, findet man auch hier Kirche, Kneipe, Schulhaus, Mühlen, Feuerwehrschuppen, Dorfladen sowie Netzschuppen am Meer. Im Museum können Sie Kunsthandwerk kaufen, auf Pferden reiten oder in einer Bauernschänke estnische Nationalgerichte probieren. Übernachtung in Tallinn.

3. Tag: Tartu-Gauja Nationalpark-Riga.
Morgens früh nach dem Frühstück folgt die Weiterfahrt nach Tartu. (Dauer ca. 2 Std.) Hier besteht die Möglichkeit, einen Stadtbummel durch Estland zweitgrößte Stadt zu unternehmen. Sehenswert ist die gesamte Altstadt Tartus mit Rathaus, dem Rathausplatz, den Einkaufsstraßen und dem klassizistischen Universitätshauptgebäude. Aufenthalt ca. 1,5 Std. um 11.30 Uhr folgt die Weiterfahrt nach Turaida (Sigulda). Für die Strecke werden ca. 3 Std. benötigt. Sigulda und Turaida liegen am Rand des wunderschönen Gauja Nationalparks. In Turaida laden die beeindruckende Burganlage mit Museum, Park und Skulpturengarten zum Besuch ein. Eine Holzkirche und einige rekonstruierte Bauernhäuser können ebenfalls besichtigt werden. Das Gelände ist auch mit der einzigen Seilbahn Lettlands von Sigulda aus zu erreichen. Die Weiterfahrt nach Riga dauert ca. 1,5 Std. Abends erfolgt das Einchecken in der Unterkunft und die Übernachtung in Riga. Alternativ fahren Sie von Tallin direkt nach Sigulda/Turaida. Es besteht dann die Möglichkeit, auch im Gauja Nationalpark noch eine Wanderung zu unternehmen und neben der Burganlage Turaida auch weitere Besichtigungen im sehenswerten Sigulda einzubauen.

4. Tag: Ein Tag in der Stadt
Heute unternehmen Sie eine Stadtführung durch die historische Altstadt von Riga. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Alternativ: Besuch des KGB Hauses. Übernachtung in Riga.

5. Tag: Riga-Jumala und Meer.
Nach dem Frühstück besuchen Sie das Okkupationsmuseum. Hier wird die Zeit von 1940-1991 beleuchtet, in der Lettland durch deutsche und später durch sowjetische Truppen seine Unabhängigkeit verlor. Mit einer fachkundigen Führung werden Ihnen die Zusammenhänge näher gebracht und der Bezug zum heutigen Lettland hergestellt. Im Anschluss fahren Sie mit dem Bus zum Seebad Jurmala. Das traditionsreiche baltische Seebad befindet sich an der Küste des Golfs von Riga und ist nur 25 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Hier ist der „Stadtstrand“ der Rigaer, die an den Wochenenden im Sommer den Strand bevölkern. Übernachtung in Riga.

6. Tag: Abschied von Lettland.
Heute ist es Zeit Abschied zu nehmen. Nach dem Frühstück besteht eventuell noch die Möglichkeit einige letzte Besorgungen zu tätigen. Mittags folgt dann der Transfer zum Flughafen und die Rückreise nach Deutschland.

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Leistungsbeispiel Klassenfahrt Rundreise Baltikum:

  • Flug von vielen Flughäfen in Deutschland nach Riga
  • 5 Übernachtungen in der von Ihnen gewünschten Unterkunftskategorie, Lage und Komfort wie unten angegeben
  • Frühstück
  • Freiplätze für die Gruppenleitung
  • Einzel- oder Doppelzimmer für die Gruppenleitung
  • Reiserücktrittsversicherung, auch bei Nichtversetzung und Schulwechsel
  • Stadtführung durch das historische Zentrum
  • Organisation des kompletten Wochenprogramms nach Ihren Wünschen
  • moveo-Servicepaket: Detaillierter Wochenplan mit allen Terminen, Anfahrtsbeschreibungen und Ansprechpartnern vor Ort
  • Insolvenzversicherung

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Unterkunftskategorie:

TALLINN, A1: In der Altstadt von Riga und ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten gelegen erwarten Sie im preisgekrönten Hostel (Tripadvisor-Zertifikat für Exzellenz) kostenfreies WLAN* und eine 24-Stunden-Rezeption. Die Zimmer sind hell und klassisch eingerichtet. Die meisten bieten Zugang zu einem Gemeinschaftsbad. Eine voll ausgestattete Gemeinschaftsküchenzeile und eine Waschmaschine stehen Ihnen ebenfalls zur Verfügung. Die Unterkunft ist fahrradfreundlich und bietet einen Fahrradverleih und Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder. Das Hostelverfügt über eine Gepäckaufbewahrung und einen Safe. Entspannen Sie in der Bar der Unterkunft oder spielen Sie eine Partie Tischhockey. Der Busbahnhof von Riga befindet sich 3 Gehminuten entfernt und bis zum Bahnhof laufen Sie 4 Minuten. Das Einkaufszentrum Galerija Centrs erreichen Sie zu Fuß in 1 Minute. *(ohne Gewähr)

RIGA, B1:  Im Herzen der Tallinner Altstadt befindet sich das beliebte Hostel und begrüßt seine Gäste mit einfach, aber modern eingerichteten Zimmern inklusive kostenfreiem WLAN-Zugang* und eigenen Schließfächern auf dem Gang. Wir haben Mehrbettzimmer für die Schüler und Einzelzimmer für die Lehrer reserviert. Das Hostel verfügt über eine Küche, einen Gemeinschaftsraum mit Kabel-TV und Tischfußball, ein Internetterminal und eine Terrasse. Einen Haartrockner und ein Bügeleisen/-brett erhalten Sie kostenlos an der Rezeption. Eine kostenfreie Gepäckaufbewahrung wird ebenfalls angeboten. Das Old Town Alur Hostel liegt in direkter nähe zum Rathaus und nur ca. 10 Gehminuten vom Strand entfernt. *(ohne Gewähr)

Reisepreis, inkl. Flug und unserer Leistungen ab: 359,- €

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Allgemeine Anregungen für das Wochen- und Fachprogramm:

Tallinn entdecken:

  • Besichtigung der Oberstadt und des Domberges mit der ehemaligen Ordensburg, die im 18. Jh. in ein Barockschloss umgewandelt wurde. Dort befinden sich auch die imposante gotische Domkirche aus dem frühen 15. Jh. und die russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale.
  • Spaziergang durch die schmalen Gassen der Tallinner Unterstadt und entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit Ihren Wehr- und Tortürmen.
  • Besichtigung des Kiek en de Kök (Guck in die Küche), dem größten Kanonenturm, der auch eine Ausstellung über die Verteidigungstechniken Tallinns zeigt.
  • Besichtigung des Rathauses. Das Gebäude wurde 1341 im gotischen Stil errichtet. Der Saal im Erdgeschoss diente einige Zeit als Markthalle.
  • Besuch von Kadriorg (Katharinenthal). Das Barockschloss von Katharina I. wurde 1718 gebaut und liegt inmitten eines schönen, streng symmetrischen Parks.

Fahrten in die Umgebung:

  • Besuch der Kopli-Bucht. Sehenswert ist hier das Freilichtmuseum, das alte estnische Dorf– und Bauernhäuser aus dem letzten Jahrhundert zeigt.
  • Bootsfahrt zur Insel Aegna vor der Küste Tallinns, die nur spärlich besiedelt ist und eine schöne Steilküste sowie herrliche Badestrände bietet.
  • Ausflug nach Jöelähtme, einem kleinen malerischen Dorf in dessen Nähe sich der Jägala, der größte Wasserfall Estlands befindet.
  • Ausflug zum Lahemaa-Nationalpark. Das Landschaftbild wird hier von zerklüfteten Steilküsten einerseits und Hochmooren und Karstlandschaft andererseits bestimmt.

Geschichte:

  • Besuch des Tallinner Stadtmuseums, das einen guten Überblick über die Entwicklung und Stadtgeschichte Tallinns bietet.
  • Stadtbesichtigung auf den Spuren der Hansezeit. Führung vorbei an den alten Gilden- und Speicherhäusern zu den den Marktplätzen Tallinns.
  • Besuch der ehemaligen Ordensburg auf dem Domberg, Nordestlands größter und mächtigster Wehrburg aus dem 13. Jh.
  • Besuch der ehemaligen Ferienresidenz Peters des Großen. Zu besichtigen ist das Wohnhaus mit persönlichen Gegenständen des russischen Zaren.
  • Besuch des Archäologischen Museums, das einen Querschnitt durch die Urgeschichte Estlands zeigt.

Kunst / Kultur:

  • Besichtigung der gotischen Domkirche mit ihrer künstlerisch wertvollen Inneneinrichtung, bestehend aus der Zeit des Barock, sowie der farbenfrohen Wappenschilde baltendeutscher Adliger und deren eindrucksvollen Grabmälern aus mehreren Jahrhunderten.
  • Besuch des estnischen Kunstmuseums, das in den Gebäuden für die estnische Ritterschaft untergebracht ist
  • Theateraufführungen zwischen Mittelalter und Avantgarde unter freiem Himmel können Sie im Klosterhof der romantischen Ruinen des alten Pirita Kloosters erleben. Wer dabei Lust auf mittelalterliche Musik bekommen haben sollte, kann im Värvatorn Konzerte eines Ensembles besuchen, das sich auf diesen Musikstil spezialisiert hat. Die Veranstaltungen finden in einem mittelalterlichen Turm mit einmaliger Akustik statt.
  • Besichtigung der Niguliste-Kirik (Nikolas-Kirche), einer sog. Kaufmannskirche gegründet durch das reiche Hansebürgertum der Stadt. Von der Inneneinrichtung ist der Altar mit Doppelflügeln und Predella, sowie das Anfangsstück des sog. „Totentanzes“ des Lübecker Meisters Bernt Notke sehenswert.
  • Besuch der malerischen Ruinen des alten Brigittenklosters. Das Kloster wurde schon im 16 Jh. zerstört. seitdem findet sich dor ein romantisch wirkender Runiengarten.
  • Ein Besuch der Oper und des Konzertsaals lohnt sich allein schon wegen der Deckengemälde. Das Gebäude wurde nach seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg ganz im Sowjet-Stil der Fünfziger Jahre wiederaufgebaut.
  • Samstags und Sonntags ist der Besuch eines Konzerts im alten Geschützturm Kiek in de Kök möglich. Es empfielt sich, die Plakate und Aushänge zu beachten, da verschiedene Stilrichtungen angeboten werden. Außerdem finden hier auch häufig Fotoausstellungen zu unterschiedlichen Themen statt.

Gesellschaft / Politik:

  • Besuch bei der Delegation der EU in Estland. Gespräch z. B. über die rechtlichen Rahmenbedingungen für Direktinvestitionen in Estland.
  • Besuch der Deutschen Botschaft in Tallin. Gespräch mit der Konsularabteilung.
  • Besuch einer politischen Stiftung, z.B. bei den Verbindungsbüros der Konrad-Adenauer– oder Friedrich-Ebert-Stiftung in Tallin.
  • Besuch des Estnischen Parlaments, Führung durch das Gebäude. Auf Wunsch: Treffen mit einem Abgeordneten.

Wirtschaft / Verwaltung:

  • Besuch bei der Eesti Pank, der estnischen Zentralbank. Gespräch mit einem Vertreter der Rechtsabteilung.
  • Besuch der Industrie- und Handelskammer von Estland. Gespräch mit einem Vertreter z. B. über handelsrechtliche Grundlagen im EU-Binnenhandel.
  • Besuch der Börse von Tallin. Gespräch über die rechtlichen Rahmenbedingungen des Aktienhandels in Estland.
  • Besuch bei einem Medienunternehmen, z. B. beim Tallinna Raadio. Gespräch in der Redaktion über das Presse- und Medienrecht in Estland.

Naturwissenschaften / Technik:

  • Besichtigung des Feuerwehrmuseums, das auch in einer Feuerwache untergebracht ist.
  • Das Museum der Estnischen Architektur befindet sich in einem ehemaligen Salzspeicher.
  • Im dicksten Wehrturm Tallins ist das Estnische Meeresmuseum untergebracht, das Ausstellungsstücke über Seefahrt, Fischfang und über den Untergang der Fähre Estonia 1994 zeigt.
  • Das Fotomuseum im ehemaligen Gefängnisgebäude von Tallin zeigt eine bemerkenswerte Bildersammlung zur Geschichte des Landes. Themenschwerpunkt ist u. a. die Zeit der beiden Weltkriege.
  • Besuch des Naturkundemuseums im Haus Lai, nahe einem alten Lagerhaus und Getreidespeichern.

Gesundheit / Soziales:

  • Besichtigung der Ratsapotheke, die 1422 gegründet wurde und heute zu den ältesten noch operierenden Apotheken Europas zählt.
  • Besuch des Gesundheits- oder Hygienemuseums, Führung durch die Ausstellung.
  • Besuch in einem Tallinner Krankenhaus. Gespräch mit einem Mitarbeiter z. B. über die Organisation des estnischen Gesundheitswesens.
  • Besuch im estnischen Gesundheitsministerium, Gespräch mit einem Mitarbeiter.
  • Besuch eines estnischen Pharmazieunternehmens. Führung und Gespräch mit einem Mitarbeiter über die Herstellung und den Vertrieb von Arzneimitteln.

Ernährung / Hauswirtschaft:

  • Mittelalter für alle Sinne gibt es im Restaurant Olde Hansa. An sechs Tagen in der Woche werden hier originale Rezepte aus dem Mittelalter von historisch kostümierten Bedienungen gereicht. Darüber hinaus gibt es live gespielte Tafelmusik. Nach Möglichkeit: Gespräch mit einem Angestellten über Küche und Ernährung der Menschen im Mittelalter.
  • Besuch des Bierfestivals, das immer im Juli stattfindet. Neben hunderten verschiedener Biersorten, die dann in der Stadt angeboten werden, findet auch ein Kulturprogramm statt. Es empfielt sich der Besuch einer Brauerei, wie z. B. des traditionsreichen Hauses Saku.
  • Besuch des Zentralmarktes, wo es viele Produkte noch direkt vom Kleinbauern gibt. Russische Frauen verkaufen dort oft noch selbstgemachte Adzika (Paprika-Auberginen-Mus). Vielleicht begegnet man gar einem Sprachinspektor, der Geldstrafen verteilt, wenn ein Verkäufer nicht genug Estnisch spricht.
  • Kochen mit einem renommierten estnischen Chefkoch, z.B. ein Gericht mit dem typisch estischen Kamamehl, einem Getreide- und Bohnenbrei, der heute gerne als Dessert gereicht wird.

Sport / Tallinn aktiv:

  • Besuch von Pirita: An der Ostseeküste liegt das Segelsportzentrum der Stadt, das anläßlich der Olympischen Spiele 1980 gebaut wurde, die aber durch Boykott der westlichen Länder nicht stattfanden. Der Ort bietet außerdem einen langen Sandstrand.
  • Safarizentrum Männiku liegt 3 km außerhalb Tallinns Richtung Saku in einem ehemaligen Truppenübungsplatz der Sowjet-Armee. In der Umgebung gibt es auch viele andere Waldwege und Sandgruben, die eigenartig für ganzen Norden sind. Im Safaripark werden ATV-Fahrten (motorisiertes Geländemobil) durch den Wald angeboten.
  • Radtour durch die Stadt und das Umland (z.B. zum Freilichtmuseum). In der Stadt gibt es mehrere Möglichkeiten, Fahrräder zu leihen. Details auf Anfrage.
  • Reitställe in der Umgebung bieten Touren zu Pferd durch die Natur entlang der Küste an.
  • In der Stadt gibt es zwei große Eishallen. Gegen Gebühr ist das Ausleihen von Schlittschuhen möglich. Auch Curling kann hier gelernt und gespielt werden.

 

Riga entdecken:

  • Stadtspaziergang rund um den alten Rathausplatz mit Besuch des Schwarzhäupterhaus, einem Bauwerk aus dem 15. Jh. mit schöner Renaissancefassade.
  • Besuchen Sie die Petrikirche mit Ihrem spitzen, dreifach gegliederten Turm. Begonnen wurde diese Kirche um 1209. Zahlreiche Umbauten führten zu einer dreischiffigen Basilika. Der Turm wurde Ende des 17. Jahrhunderts von einem Straßburger Baumeister als achteckiger Holzturm neu konzipiert.
  • Besichtigung des Rigaer Schlosses. Nach dem Untergang des Ordensstaates diente das Gebäude den jeweiligen Machthabern der Stadt. Die umfassendsten Umbauten erfolgten im 18. und 19. Jahrhundert, als man das Schloss für die Provinzregierung in Riga umbaute. 1938 residierte erstmals der lettische Präsident im Schloss. Während der sowjetischen Regierungszeit war das Gebäude Pionierpalast. Nach der Unabhängigkeit Lettlands ist das Rigaer Schloss heute wieder der Sitz der lettischen Präsidenten. Teile der Anlage beherbergen Museen und kulturelle Einrichtungen.

Fahrten in die Umgebung:

  • Der wohl prächtigste Barockbau des Baltikums ist das Schloss Rundale. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts von dem italienischen Architekten B. F. Rastrelli erbaut dienten der Prachtbau und der dazugehörige Schlossgarten als herzogliche Residenz.
  • Die Burg von Turaida liegt gegenüber von Sigulda am Ufer der Gauja und wurde im 12. Jahrhundert vom Rigenser Bischof erbaut. Die Backsteinanlage ist die bedeutendste Burganlage Lettlands und wird seit den 70er Jahren aufwändig restauriert. Rund um die Burg befinden sich ein Freilichtmuseum und ein Skulpturenpark.
  • Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers Salaspils. Rundgang durch die Gedenkstätte.

Geschichte:

  • Besuch des Freilichtmuseums am Jugla-See. Das ethnographische Freilichtmuseum bietet eine historische Reise durch das Landleben der lettischen Provinzen: Nachgebaute Dörfer, traditionelle Werkstätten und alte Gotteshäuser.
  • Besichtigung des Jüdischen Museums, das über die Geschichte des Judentums in Lettland und über die gesellschaftliche Rolle, die die Juden in Riga gespielt haben, informiert.
  • Besuch des Museums der Geschichte Lettlands. Besichtigung der Ausstellung von Gegenständen des sozialen und kulturellen Lebens der Letten im Laufe der Jahrhunderte.
  • Besuch des Okkupationsmuseums. Ausstellung und Informationen über Verbrechen durch die sowjetischen und deutschen Besatzer.
  • Besichtigung des Rigaer Ghetto-Museums, das sich mit dem Holocaust in Lettland beschäftigt. Das Museum liegt am Rand des ehemaligen Ghettos in der Maskavas Vorstadt und verfügt über viele Ausstellungsstücke im Freien.
  • Besichtigung des Dannenstern-Hauses. Das Kaufmannshaus aus dem 17. Jh. ist ein Beispiel prächtiger Barockarchitektur.
  • Begutachtung des Drei-Brüder-Hauses von außen. Diese 3 Häuser repräsentieren die Rigaer Architektur des Mittelalters, das Älteste stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Fassaden der Handwerkerhäuser sind originalgetreu wieder hergerichtet worden. Heute befinden sich hier das Architekturmuseum und ein Kulturzentrum.
  • Das Kriegsmuseum Lettlands hatte viele Invasionen zu überstehen, angefangen von deutschen Ritterorden bis hin zum Einmarsch der deutschen und russischen Armee während des Zweiten Weltkriegs. Gezeigt wird auch die Entwicklung der lettischen Armee vom ersten Weltkrieg bis 1940.

Kunst / Kultur:

  • Besuch eines Klassikkonzertes im Domkonzertsaal oder einer Oper in der Nationaloper. Programme und Kosten auf Anfrage.
  • Besichtigung der Christus-Kathedrale. Der Sakralbau beherbergte eine Zeitlang das Planetarium und das Haus des Wissens, ist heute aber wieder als russisch-griechisch-orthodoxes Gotteshaus in der Hand der Gläubigen.
  • Das Lettisches Fotografiemuseum zeigt Fotografien von 1839 bis 1941 sowie frühe Produkte der Feinindustrie: die berühmte Minox wurde in Lettland hergestellt.
  • Besichtigen Sie das ethnografische Freilichtmuseum Lettlands und erkunden Sie mehr als 100 Gebäude von der Fischerkate bis zum Herrnhuter Gemeindehaus aus dem 18. und 19. Jh. Regelmäßige Ausstellungen.

Gesellschaft / Politik:

  • Besuch des Lettischen Parlaments, Führung durch das Gebäude. Auf Wunsch: Treffen mit einem Abgeordneten. Meist kostenfrei, auf Anfrage.
  • Besuch des Handelshafens von Riga. Informationen über die Auswirkungen der EU-Zollbestimmungen auf den Handel in Riga.
  • Besuch des Büros einer politischen Stiftung in Riga, z.B. bei der Konrad-Adenauer– oder Friedrich-Ebert-Stiftung. Gespräch über die Arbeitsschwerpunkte vor Ort.

Naturwissenschaften / Technik:

  • Besuch des Lettischen Naturkundemuseums. Es ist das älteste und umfangreichste Naturkundemuseum in der Ostseeregion und bietet die größte und umfangreichste Sammlungen von Naturschätzen in Lettland. Der Sammlungsbestand ist in 11 Themenbereiche gegliedert. Von der anthropologischen Ausstellung über die Geologie, die Paläontologie und die "Säugetiere Lettlands" ist für viele Themengebiete das geeignete zu finden. 
  • Im Museum der Telekommunikation sind frühe Telefone und andere Vorrichtungen der frühen Fernmeldetechnik ausgestellt.
  • Gleich neben dem Flughafenterminal befindet sich das Sowjetische Luftfahrtmuseum. Besichtigen Sie dort alte sowjetische Helikopter und "Düsenflieger". Unregelmäßige Öffnungszeiten. Anmeldung empfehlenswert.
  • Eine Hauptattraktion des Rigaer Automobilmuseums sind die ausgestellten Limousinen ehemaliger sowjetischer Staatsmänner, die teilweise mit Wachsfiguren ihrer ehemaligen Besitzer ergänzt wurden. Neben zahlreichen Exponaten zur Geschichte des Automobilbaus sind weitere Schwerpunkte der Ausstellung Motorräder und Fahrräder.  
  • Im Museum der Geschichte und der Nautologie gleich neben dem Rigaer Dom wird die Entwicklung Lettlands von der Steinzeit bis heute geschildert. Texte nur in lettisch und englisch, Führung in deutscher Sprache möglich.

Gesundheit / Soziales:

  • Besuch des Medizinmuseums. Die ständige Ausstellung zeigt Exponate, die teilweise bis in die prähistorische Zeit zurückreichen.
  • Das Pharmaziemuseum befindet sich in einem Haus in der Altstadt: eine Apotheke aus den Zwanziger Jahren. Besuchen Sie eine Führung zur Geschichte der Arzneimittelfertigung nach Verabredung, in englischer Sprache.

Sport / Riga aktiv:

  • Wassersport: An vielen Stränden z. B. in Jurmala werden umfangreiche Möglichkeiten geboten Wassersport aller Arten zu betreiben. Genauere Informationen auf Anfrage.
  • In Riga gibt es ein reichhaltiges Angebot zum Schlittschuhlaufen. Die verschiedenen Eislaufzentren der Stadt verfügen über Schlittschuhverleih. Kosten auf Anfrage.
  • Besuch eines Spiels des heimischen Fußballclubs Skonto Riga. Dieser Club wurde zwischen 1991 und 2004 insgesamt 14 Mal lettischer Meister. Spiele und Kosten auf Anfrage.

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