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In Tallinn, einst als Reval bekannt, eröffnen sich dem Besucher auf Schritt und Tritt die Zeugnisse einer großen Vergangenheit. Nicht grundlos ist Tallinn heute Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Alle fünf Jahre zieht das berühmte Tallinner Sängerfest tausende Menschen in die Hauptstadt Estlands.

 

Leistungsbeispiel:

 

  • Hin- und Rückflug z. B. von Berlin, inkl. aller Steuern und Gebühren.
  • 4 Übernachtungen in der von Ihnen gewünschten Unterkunftskategorie, Lage und Komfort wie unten angegebe
  • Frühstück
  • Organisation des kompletten Wochenprogramms nach Ihren Wünschen
  • Detaillierter Wochenplan mit allen Terminen, Anfahrtsbeschreibungen und Ansprechpartnern vor Ort für jeden Teilnehmer
  • moveo-Servicepaket: Stadtplan und Reiseführer Tallinn für die Gruppenleitung
  • Insolvenzversicherung

 

Unterkunftskategorie:

 

A1: Die Hostel Appartments in Tallin befinden sich in idealer Lage, direkt am historischen Zentrum der Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten sind von hier aus bequem zu Fuß zu erreichen. Alle Appartments sind modern eingerichtet und verfügen über Holzfußboden. Jede Wohnung ist mit Küche, Bad mit Du. o. WC, Küche und Satelliten-TV ausgestattet.

Reisepreis, inkl. Flug und unserer Leistungen ab: 259,- €

 

B1: Das familiäre Hotel** befindet sich im Zentrum der Stadt, in der Nähe des Fußballstadions. Viele Sehenswürdigkeiten sind von hier aus bequem zu erreichen. Das Hotel bietet Doppel- und Dreibettzimmer mit Dusche/WC, Kabelfernsehen und Internetzugang. Den Gästen steht eine Sauna sowie ein Restaurant zur Verfügung.

Reisepreis, inkl. Flug und unserer Leistungen ab: 279,- €

 

C1: Das beliebte Hotel*** befindet sich im Stadtzentrum, Viele Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß zu erreichen. Das Hotel bietet Doppel-, Drei- und Mehrbettzimmer mit Bad und WC, Sat-TV und Telefon ausgestattet. Im Haus befindet sich eine Lobby Bar und eine Caffeteria.

Reisepreis, inkl. Flug und unserer Leistungen ab: 299,- €

 

Allgemeine Anregungen für das Wochen- und Fachprogramm:

 

Tallinn entdecken:

 

  • Besichtigung der Oberstadt und des Domberges mit der ehemaligen Ordensburg, die im 18. Jh. in ein Barockschloss umgewandelt wurde. Dort befinden sich auch die imposante gotische Domkirche aus dem frühen 15. Jh. und die russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale.
  • Spaziergang durch die schmalen Gassen der Tallinner Unterstadt und entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit Ihren Wehr- und Tortürmen.
  • Besichtigung des Kiek en de Kök (Guck in die Küche), dem größten Kanonenturm, der auch eine Ausstellung über die Verteidigungstechniken Tallinns zeigt.
  • Besichtigung des Rathauses. Das Gebäude wurde 1341 im gotischen Stil errichtet. Der Saal im Erdgeschoss diente einige Zeit als Markthalle.
  • Besuch von Kadriorg (Katharinenthal). Das Barockschloss von Katharina I. wurde 1718 gebaut und liegt inmitten eines schönen, streng symmetrischen Parks.
  • Besichtigung der Ratsapotheke, die 1422 gegründet wurde und heute zu den ältesten noch operierenden Apotheken Europas zählt.

 

Fahrten in die Umgebung:

 

  • Besuch der Kopli-Bucht. Sehenswert ist hier das Freilichtmuseum, das alte estnische Dorf– und Bauernhäuser aus dem letzten Jahrhundert zeigt.
  • Bootsfahrt zur Insel Aegna vor der Küste Tallinns, die nur spärlich besiedelt ist und eine schöne Steilküste sowie herrliche Badestrände bietet.
  • Ausflug nach Jöelähtme, einem kleinen malerischen Dorf in dessen Nähe sich der Jägala, der größte Wasserfall Estlands befindet.
  • Ausflug zum Lahemaa-Nationalpark. Das Landschaftbild wird hier von zerklüfteten Steilküsten einerseits und Hochmooren und Karstlandschaft andererseits bestimmt.

 

Geschichte:

 

  • Besuch des Tallinner Stadtmuseums, das einen guten Überblick über die Entwicklung und Stadtgeschichte Tallinns bietet.
  • Stadtbesichtigung auf den Spuren der Hansezeit. Führung vorbei an den alten Gilden- und Speicherhäusern zu den den Marktplätzen Tallinns.
  • Besuch der ehemaligen Ordensburg auf dem Domberg, Nordestlands größter und mächtigster Wehrburg aus dem 13. Jh.
  • Besuch der ehemaligen Ferienresidenz Peters des Großen. Zu besichtigen ist das Wohnhaus mit persönlichen Gegenständen des russischen Zaren.
  • Besuch des Archäologischen Museums, das einen Querschnitt durch die Urgeschichte Estlands zeigt.

 

Kunst / Kultur:

 

  • Besichtigung der gotischen Domkirche mit ihrer künstlerisch wertvollen Inneneinrichtung, bestehend aus der Zeit des Barock, sowie der farbenfrohen Wappenschilde baltendeutscher Adliger und deren eindrucksvollen Grabmälern aus mehreren Jahrhunderten.
  • Besuch des estnischen Kunstmuseums, das in den Gebäuden für die estnische Ritterschaft untergebracht ist
  • Theateraufführungen zwischen Mittelalter und Avantgarde unter freiem Himmel können Sie im Klosterhof der romantischen Ruinen des alten Pirita Kloosters erleben. Wer dabei Lust auf mittelalterliche Musik bekommen haben sollte, kann im Värvatorn Konzerte eines Ensembles besuchen, das sich auf diesen Musikstil spezialisiert hat. Die Veranstaltungen finden in einem mittelalterlichen Turm mit einmaliger Akustik statt.
  • Besichtigung der Niguliste-Kirik (Nikolas-Kirche), einer sog. Kaufmannskirche gegründet durch das reiche Hansebürgertum der Stadt. Von der Inneneinrichtung ist der Altar mit Doppelflügeln und Predella, sowie das Anfangsstück des sog. „Totentanzes“ des Lübecker Meisters Bernt Notke sehenswert.
  • Besuch der malerischen Ruinen des alten Brigittenklosters. Das Kloster wurde schon im 16 Jh. zerstört. seitdem findet sich dor ein romantisch wirkender Runiengarten.
  • Ein Besuch der Oper und des Konzertsaals lohnt sich allein schon wegen der Deckengemälde. Das Gebäude wurde nach seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg ganz im Sowjet-Stil der Fünfziger Jahre wiederaufgebaut.
  • Samstags und Sonntags ist der Besuch eines Konzerts im alten Geschützturm Kiek in de Kök möglich. Es empfielt sich, die Plakate und Aushänge zu beachten, da verschiedene Stilrichtungen angeboten werden. Außerdem finden hier auch häufig Fotoausstellungen zu unterschiedlichen Themen statt.

 

Gesellschaft / Politik:

 

  • Besuch bei der Delegation der EU in Estland. Gespräch z. B. über die rechtlichen Rahmenbedingungen für Direktinvestitionen in Estland.
  • Besuch der Deutschen Botschaft in Tallin. Gespräch mit der Konsularabteilung.
  • Besuch einer politischen Stiftung, z.B. bei den Verbindungsbüros der Konrad-Adenauer– oder Friedrich-Ebert-Stiftung in Tallin.
  • Besuch des Estnischen Parlaments, Führung durch das Gebäude. Auf Wunsch: Treffen mit einem Abgeordneten.

 

Wirtschaft / Verwaltung:

 

  • Besuch bei der Eesti Pank, der estnischen Zentralbank. Gespräch mit einem Vertreter der Rechtsabteilung.
  • Besuch der Industrie- und Handelskammer von Estland. Gespräch mit einem Vertreter z. B. über handelsrechtliche Grundlagen im EU-Binnenhandel.
  • Besuch der Börse von Tallin. Gespräch über die rechtlichen Rahmenbedingungen des Aktienhandels in Estland.
  • Besuch bei einem Medienunternehmen, z. B. beim Tallinna Raadio. Gespräch in der Redaktion über das Presse- und Medienrecht in Estland.

 

Naturwissenschaften / Technik:

 

  • Besichtigung des Feuerwehrmuseums, das auch in einer Feuerwache untergebracht ist.
  • Das Museum der Estnischen Architektur befindet sich in einem ehemaligen Salzspeicher.
  • Im dicksten Wehrturm Tallins ist das Estnische Meeresmuseum untergebracht, das Ausstellungsstücke über Seefahrt, Fischfang und über den Untergang der Fähre Estonia 1994 zeigt.
  • Das Fotomuseum im ehemaligen Gefängnisgebäude von Tallin zeigt eine bemerkenswerte Bildersammlung zur Geschichte des Landes. Themenschwerpunkt ist u. a. die Zeit der beiden Weltkriege.
  • Besuch des Naturkundemuseums im Haus Lai, nahe einem alten Lagerhaus und Getreidespeichern.

 

Gesundheit / Soziales:

 

  • Besichtigung der Ratsapotheke, die 1422 gegründet wurde und heute zu den ältesten noch operierenden Apotheken Europas zählt.
  • Besuch des Gesundheits- oder Hygienemuseums, Führung durch die Ausstellung.
  • Besuch in einem Tallinner Krankenhaus. Gespräch mit einem Mitarbeiter z. B. über die Organisation des estnischen Gesundheitswesens.
  • Besuch im estnischen Gesundheitsministerium, Gespräch mit einem Mitarbeiter.
  • Besuch eines estnischen Pharmazieunternehmens. Führung und Gespräch mit einem Mitarbeiter über die Herstellung und den Vertrieb von Arzneimitteln.

 

Ernährung / Hauswirtschaft:

 

  • Mittelalter für alle Sinne gibt es im Restaurant Olde Hansa. An sechs Tagen in der Woche werden hier originale Rezepte aus dem Mittelalter von historisch kostümierten Bedienungen gereicht. Darüber hinaus gibt es live gespielte Tafelmusik. Nach Möglichkeit: Gespräch mit einem Angestellten über Küche und Ernährung der Menschen im Mittelalter.
  • Besuch des Bierfestivals, das immer im Juli stattfindet. Neben hunderten verschiedener Biersorten, die dann in der Stadt angeboten werden, findet auch ein Kulturprogramm statt. Es empfielt sich der Besuch einer Brauerei, wie z. B. des traditionsreichen Hauses Saku.
  • Besuch des Zentralmarktes, wo es viele Produkte noch direkt vom Kleinbauern gibt. Russische Frauen verkaufen dort oft noch selbstgemachte Adzika (Paprika-Auberginen-Mus). Vielleicht begegnet man gar einem Sprachinspektor, der Geldstrafen verteilt, wenn ein Verkäufer nicht genug Estnisch spricht.
  • Kochen mit einem renommierten estnischen Chefkoch, z.B. ein Gericht mit dem typisch estischen Kamamehl, einem Getreide- und Bohnenbrei, der heute gerne als Dessert gereicht wird.

 

Sport / Tallinn aktiv:

 

  • Besuch von Pirita: An der Ostseeküste liegt das Segelsportzentrum der Stadt, das anläßlich der Olympischen Spiele 1980 gebaut wurde, die aber durch Boykott der westlichen Länder nicht stattfanden. Der Ort bietet außerdem einen langen Sandstrand.
  • Safarizentrum Männiku liegt 3 km außerhalb Tallinns Richtung Saku in einem ehemaligen Truppenübungsplatz der Sowjet-Armee. In der Umgebung gibt es auch viele andere Waldwege und Sandgruben, die eigenartig für ganzen Norden sind. Im Safaripark werden ATV-Fahrten (motorisiertes Geländemobil) durch den Wald angeboten.
  • Radtour durch die Stadt und das Umland (z.B. zum Freilichtmuseum). In der Stadt gibt es mehrere Möglichkeiten, Fahrräder zu leihen. Details auf Anfrage.
  • Reitställe in der Umgebung bieten Touren zu Pferd durch die Natur entlang der Küste an.
  • In der Stadt gibt es zwei große Eishallen. Gegen Gebühr ist das Ausleihen von Schlittschuhen möglich. Auch Curling kann hier gelernt und gespielt werden.